Logo
Schaten
Freitag, 18. Mai 2012
Schaten
   Sie sind hier:  Aktuell
170909_zorge_1132_klein Carola Reimann besuchte Mutter-Kind-Zentrum
SPD-Gesundheitsexpertin mit Wilhelm Priesmeier in Zorger Einrichtung

ZORGE, 17.09.2009. Gleich zwei Bundestagsabgeordnete haben am Donnerstag das Mutter-Kind-Zentrum in Zorge besucht: Carola Reimann, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, und Wilhelm Priesmeier.
Während einer Führung stellte Klinikleiterin Ulrike Kleemann die Reha-Einrichtung für Mütter mit Kindern bis zu 12 Jahren vor. Für die Kinder gibt es verschiedene Spielräume und einen Spielplatz. Erzieherinnen betreuen die Kinder, von denen auffallend viele Allergien haben. Bis zu 55 Gäste können aufgenommen werden.
Foto: Begrüßung. V.l.: Carola Reimann, Wilhelm Priesmeier, Ulrike Kleemann, Werner Pinkepank und Frank Uhlenhaut. Foto K.H.Bleß.

Besonders die Mütter nutzen die Möglichkeit zu Gesprächen mit dem Psychotherapeuten. Denn die meisten von ihnen fühlen sich völlig ausgepumpt und wollen hier einmal wieder „auftanken“. 170909_zorge_1136_klein

In Einzel- und Gruppengesprächen haben sie die Möglichkeit, über die Ursachen ihrer Überforderung nachzudenken. Gemeinsam wird überlegt, wie es einen Weg aus der alltäglichen „Tretmühle“ geben kann. Genauso wichtig ist es für sie, Zeit für sich selbst zu haben. Bewegung, Wassergymnastik im Schwimmbad und Ernährungsfragen runden das Angebot ab.  Foto: Blick in ein Spielzimmer. Foto K.H.Bleß.

170909_zorge_1141_klein Oft führt die seelische und gefühlsmäßige Überforderung auch zu körperlichen Erkrankungen. Diesen Zusammenhang von psychischen und körperlichen Erkrankungen erläuterte Diplom-Psychologe Holger Scharun den Bundestagsabgeordneten. In der Diskussion wurde deutlich, dass es manchmal für Mütter schwierig ist, eine Kur genehmigt zu bekommen. Auch werde zu selten daran gedacht, dass allein erziehende Mütter mit mehreren Kindern nicht ein Kind zu Hause lassen können. Außerdem seien 3 Wochen für eine Mutter-Kind-Kur zu kurz, nahmen die SPD-Politiker interessiert auf.
Foto: Während des Rundgangs ein Blitzspiel am Kicker-Automaten. Foto K.H.Bleß.


170909_zorge_1150_klein Carola Reimann sagte, die Mutter-Kind-Kuren gehörten seit der letzten Gesundheitsreform zu den Pflichtleistungen der Kassen. Nicht verstehen könne sie, dass einige Ärzte sich darüber beklagten, dass sie eine Ausbildung machen müssten, damit sie die richtige Reha und die passende Einrichtung empfehlen könnten. Andere Ärzte seien aber sehr engagiert, um den überlasteten Müttern zu helfen.

Foto: Klinik-Leiterin Ulrike Kleemann erklärt den Bundestagsabgeordneten Carola Reimann und Wilhelm Priesmeier das Leitbild der Einrichtung. Foto K.H.Bleß.
 
< zurück   weiter >

PRESSEARCHIV    BUNDESTAG    WAHLKREIS    THEMEN    PRESSE
Schaten