27.09.09 Wilhelm wählen!
Dienstag, 07. Februar 2012
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Wahlkampf 2009

Liebe Wählerinnen und Wähler!

Am 27.September entscheiden Sie darüber, ob die SPD weitere vier Jahre an verantwortlicher Stelle eine soziale und demokratische Politik für Deutschland gestalten wird. Diese Bundestagswahl ist eine Richtungswahl!

Die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise verdeutlicht: Marktradikale Ideen führen uns in den gesellschaftlichen Abgrund!
Aus den vielen persönlichen Gesprächen mit den Menschen höre ich daher eines ganz deutlich heraus Wir benötigen jetzt in Deutschland eine Politik, die die Interessen derer in den Vordergrund stellt, die in diesem Land Verantwortung für sich, für Ihre Familien und für ihre Unternehmen übernehmen.

Die Menschen wollen jetzt eine Politik, die entschlossen und mutig anpackt und dieses Land aus der Krise führt. Und genau hier liegt die Stärke der SPD: Die politische Richtung in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise hat die SPD mit Frank-Walter Steinmeier und Finanzminister Peer Steinbrück vorgegeben. Aber auch in der Sozial- und Bildungspolitik sind wir der Motor der Großen Koalition gewesen. Wir haben soziale und demokratische Politik vorangetrieben. Und wir wollen diese Politik mit Unterstützung der Wählerinnen und Wähler in den nächsten vier Jahren weiter vorantreiben! Wir alle haben die Wahl: Auf der einen Seite eine sozialdemokratische Politik, die sich an den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, der Verbraucherinnen und Verbraucher und der verantwortungsvollen Unternehmen orientiert: auf der anderen Seite eine ideologische und marktradikale Politik, die ausschließlich auf die Stärke des Einzelnen setzt!

Ich weiß, dass wir zukünftig eine Krise dieses Ausmaßes nur mit grundlegenden Veränderungen der bisherigen Strukturen und Rahmenbedingungen verhindern können. Während andere von einem Betriebsunfall sprechen, bin ich der Meinung, dass wir für die Finanzmärkte klare Regelungen und mehr Transparenz benötigen. Dafür werde ich mich  einsetzen. Ich sehe viele Menschen, die eine soziale und demokratische Politik für Deutschland unterstützen.

Stark in Berlin – gut für unsere Region

Seit 2002 bin ich in Berlin der Repräsentant unserer Heimat und am 27. September stehe auch ich persönlich zur Wahl. Erneut kandidiere ich für den Bundestag, denn ich möchte das in der Vergangenheit Geleistete auch in der Zukunft fortführen. Mein Anliegen ist es, die Lebensqualität in unserer Region für alle hier lebenden und arbeitenden Menschen zu erhalten und sie dauerhaft zu steigern. Eine gute Verkehrsinfrastruktur gehört für mich ebenso dazu wie kulturelle Angebote, eine leistungsfähige Verwaltung und Nahversorgungseinrichtungen, die für alle erreichbar sind.
In den letzten vier Jahren konnte ich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion einiges erreichen.

Kommunen handlungsfähig machen
Ob Gebäudesanierungsprogramm, Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen oder kommunales Investitionsprogramm: Gemeinsam mit den SPD-Fraktionskollegen habe ich in Berlin dafür gesorgt, dass auch unsere Region von Bundes­mitteln profitiert. Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform habe ich mich dafür stark gemacht, dass unseren Kommunen mehr finanzielle Mittel zukommen. Auf Druck der Sozialdemokraten wurde die Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer erweitert. Zur Erinnerung: CDU/CSU und FDP hatten gefordert, die Gewerbesteuer ganz abzuschaffen. Mir geht es nun darum, dass die Finanzausstattung der Kommunen ausgebaut wird, damit die Daseinsvorsorge gesichert und die lokalen Handlungsspielräume erweitert werden können.

Weichen für mehr (Weiter-)Bildung gestellt
Wir Sozialdemokraten haben in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik umgehend auf die neuen Herausforderungen der Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert. Wir haben den Anspruch auf Kurzarbeitergeld ausgeweitet und die  Förderung für Weiterbildung aufgestockt. Dies sind Maßnahmen, die gerade für unsere Region besonders wichtig sind. Aber: Kurzarbeit und Weiterbildung müssen sich ergänzen. Daher müssen die betroffenen Unternehmen noch mehr Weiterbildungsangebote für ihre Kurzarbeiter bereitstellen und diese unterstützen. Nur so können aus der Krise neue Chancen für Arbeitnehmern und Unternehmen erwachsen.
Bildung ist für mich der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Gerade Schulabbrecher müssen von uns unterstützt werden, damit sie nicht dauerhaft von staatlichen Transferleistungen abhängig werden. Daher habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir einen Rechtsanspruch auf Förderung zum Nachholen eines Hauptschulabschlusses gegen die CDU/CSU durchsetzen. Damit erhalten jedes Jahr 80.000 Schülerinnen und Schüler die Chance, ihren Abschluss jederzeit gefördert nachzuholen. Ein deutlich erhöhter BAFöG-Satz und höhere Freibeträge ermöglichen zudem mehr jungen Menschen das Studium.

Energiewende vorantreiben - Atomausstieg sichern
Klimaschutz ist eine gesellschaftliche Herausforderung und die Erneuerbaren Energien bereits heute ein wichtiger Jobmotor in Deutschland. Rund 280.000 Arbeitsplätze wurden bereits in diesem Bereich geschaffen. Das sind zehn Mal mehr als in der gesamten Atomwirtschaft beschäftigt sind. Diesen Weg müssen wir konsequent weiterverfolgen, wenn wir bis 2020 die Treibhausemissionen um 40 % senken wollen. In den Diskussionen um den Ausbau der erneuerbaren Energien im Landwirtschaftsbereich habe ich frühzeitig meinen Sachverstand eingebracht. Dadurch konnte ich u. a. erreichen, dass die Förderung der Biomassenutzung mit Bedacht vorangetrieben wird. Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) schafft auch in unserer Region zusätzliche Wertschöpfung. Auf Druck der SPD wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen so gestaltet, dass Kommunen bei der Umsetzung innovativer Projekte und beim Ausbau der kommunalen Nahwärmenetze gefördert werden können. Dadurch leisten auch unsere Kommunen einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. Gelder aus dem Konjunkturpakt II ergänzen diese Förderung sinnvoll.

Verbraucherrechte gestärkt
In „meinem“ Bundestagsausschuss (Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) nehmen verbraucherpolitischer Themen großen Raum ein. Als Verbraucherpolitiker bin ich aktiv an vielen Entscheidungen beteiligt, die den Bürgerinnen und Bürgern mehr Rechte und Sicherheit geben. Ich habe mich besonders für den Schutz von Kindern vor giftigen Spielzeugen und bessere Bahnkundenrechte eingesetzt. Gegen den Widerstand der Union haben meine SPD-Kollegen und ich dafür gesorgt, dass der Handel mit Gammelfleisch zukünftig schneller aufgedeckt und härter bestraft werden kann. Obwohl sich die CDU bis zuletzt heftig widersetzt hat, haben wir uns durchgesetzt.

Ich setze mich für einen verbesserten Anlegerschutz, mehr Transparenz der Preis- und Honorargestaltung  und die einfache Kennzeichnung risikobehafteter Anlageprodukte ein. Dadurch schützen wir alle Menschen, die ihre Altersversorgung ertragreich und trotzdem sicher anlegen möchten, vor unliebsamen Überraschungen.

Solidarisches Miteinander organisieren
Auch unsere Region steht angesichts des demografischen Wandels vor erheblichen Herausforderungen. Um auch zukünftig ein solidarisches Miteinander zu organisieren, haben meine SPD-Kollegen und ich neue Ideen entwickelt und ihre Umsetzung vorangetrieben:
        - Ehrenamtliches Engagement aufgewertet
Gerade in unserer ländlich geprägten Region hat bürgerschaftliches Engagement einen hohen Stellenwert. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass im Gesetz zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements Vereine und ehrenamtlich Tätige finanziell und rechtlich gestärkt werden.
        - Für ein selbstbestimmtes Leben
Wir haben in der Politik für Menschen mit Behinderungen einen Systemwechsel vollzogen: Statt Fürsorge rückt nun eine stärkere Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den Vordergrund. Sie haben nun einen Rechtsanspruch auf ein persönliches Budget und damit mehr Autonomie in ihrem täglichen Leben.
        - Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Auf Druck der SPD wurden die Leistungen der Pflegeversicherungen ausgeweitet. Heute dienen darüber hinaus in Deutschland 1.200 Pflegestützpunkt als erste Informations- und Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Pflege.

Familien und Kinder stärken
Meine Frau und ich haben vier Kinder groß gezogen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Eltern und Alleinerziehende sind auf gute Betreuungsangebote angewiesen. Auch für unsere ländliche Region bedeutet dies: Mehr in die Infrastruktur und gut ausgebildetes Personal investieren. Der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahre schreitet voran.
Insgesamt haben bereits 6.400 Ganztagsschulen von zusätzlichen vier Milliarden Euro profitiert, die die SPD für das größte Schulbauprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik bereitgestellt hat.

Soziale und demokratische Politik für Deutschland
Die aufgezählten Punkte verdeutlichen: In den vergangenen vier Jahren haben wir in der Großen Koalition starke sozialdemokratische Politik durchsetzen können. Und: Viele Menschen unterstützen gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten diese Politik.

Gehen Sie zur Wahl: Für ein starkes sozialdemokratisches Rot in der nächsten Regierung!

Ihr Wilhelm Priesmeier
 
170909_zorge_1132_klein Carola Reimann besuchte Mutter-Kind-Zentrum
SPD-Gesundheitsexpertin mit Wilhelm Priesmeier in Zorger Einrichtung

ZORGE, 17.09.2009. Gleich zwei Bundestagsabgeordnete haben am Donnerstag das Mutter-Kind-Zentrum in Zorge besucht: Carola Reimann, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, und Wilhelm Priesmeier.
Während einer Führung stellte Klinikleiterin Ulrike Kleemann die Reha-Einrichtung für Mütter mit Kindern bis zu 12 Jahren vor. Für die Kinder gibt es verschiedene Spielräume und einen Spielplatz. Erzieherinnen betreuen die Kinder, von denen auffallend viele Allergien haben. Bis zu 55 Gäste können aufgenommen werden.
Foto: Begrüßung. V.l.: Carola Reimann, Wilhelm Priesmeier, Ulrike Kleemann, Werner Pinkepank und Frank Uhlenhaut. Foto K.H.Bleß.
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10 Gründe um Wilhelm und die SPD zu wählen:

1.  Wilhelm Priesmeier steht für eine soziale und demokratische Politik in Deutschland

2.  Wilhelm Priesmeier steht für eine geradlinige Politik, die auch unsere Region fördert. Er ist der kompetente Vertreter unserer regionalen Interessen in Berlin.

3.  Wilhelm Priesmeier kennt die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Region: Er setzt sich ein für eine bessere Verkehrinfrastruktur, mehr Arbeitsplätze und ein solidarisches Miteinander.

4.  Die SPD hat ein bildungspolitisches Gesamtkonzept, das sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen in jeder Lebensphase orientiert. Die SPD fordert einen Bildungssoli als Zuschlag auf sehr hohe Einkommen, um die Zusatzausgaben sozial gerecht zu verteilen

5.  Die SPD sichert demokratische und offene Hochschulen: Mehr Studienplätze und Gute Lehre verbinden und gebührenfreies Studium durchsetzen

6.  Die SPD steht für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Bundesausbildungsförderung.

7.  Wilhelm Priesmeier und die SPD werden die Energiewende vorantreiben: Mit ihnen wird es keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben.

8.  Wilhelm Priesmeier setzt sich ein für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Wer Gute Arbeit will, menschenwürdig und zu fairen Löhnen muss ihn und die SPD wählen.

9.  Die SPD will die Kinderarmut entschlossen bekämpfen und Alleinerziehende besser unterstützen.

10. Wer auch in Zukunft einen handlungsfähigen Sozialstaat will, muss Wilhelm Priesmeier und die SPD wählen.
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SPD-Kandidat Dr. Wilhelm Priesmeier im Kandidatencheck

32 Thesen hat abgeordnetenwatch.de in Zusammenarbeit mit SPIEGEL online
zusammengestellt. Alle Kandidaten für die Bundestagswahl am 27.
September wurden befragt, nicht alle haben geantwortet.
Selbstverständlich hat es sich SPD-Kandidat Priesmeier nicht nehmen
lassen, seine Positionen zu aktuellen politischen Fragestellungen zu
beantworten. Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich über
Ihre Kandidaten im Wahlkreis 53 unter:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,646745,00.html
 
10092009_sieben_1012_klein Sorge um die Qualität der Pflege
Wilhelm Priesmeier besuchte Diakonie-Altenheim Siebenbürgen in Osterode

OSTERODE, 10.9.2009. Zu viel Bürokratie und Dumpinglöhne in der Pflege machen den Altenheimen zu schaffen. Diese befürchten, dass die Qualität in der Altenpflege auf Dauer nicht zu halten ist, wenn die Pflegesätze nicht deutlich angehoben werden. Gestern besuchte Wilhelm Priesmeier das Altenheim Siebenbürgen in Osterode, das einen freien Trägerverein hat, der unter dem Dach der Evangelischen Diakonie steht. Foto K.H.Bleß.
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