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EU will Handel mit illegalem Holz bekämpfen
Dr. Wilhelm Priesmeier begrüßt Initiative des
Landwirtschaftsministeriums
BERLIN, 02.07.2010: Das europaweite Verbot für den Handel mit Holz aus
illegaler Herkunft wird kommen. Dies ist das erfreuliche Ergebnis der
Verhandlungen auf europäischer Ebene. Endlich wird eine Grundlage gegen die
weltweite Zerstörung von Wäldern geschaffen. Bisher blieb der Import von
illegalem Holz in die Europäische Union und damit auch nach Deutschland
ungeahndet. Dies wird sich nun ändern.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier
begrüßt, dass das zuständige Landwirtschaftsministerium sich doch noch bewegt
hat. Lange Zeit sah dies nicht so aus. Auf Drängen der SPD unterstützt die Bundesregierung
nun eine entsprechende EU-Verordnung. Dies ist auch ein großer Verdienst der
zahlreichen Umweltorganisationen, die die Problematik des illegal geschlagenen
Holzes in das Bewusstsein der politischen Entscheidungsträger und in die
öffentliche Diskussion gebracht haben.
Die EU-Verordnung gegen den Handel mit illegalem Holz auf
dem europäischen Markt ist trotz kleiner Mängel ein guter Startpunkt,
doch der
Weg bis zum Ziel ist noch weit. Der gesamte Waldflächenverlust der Erde
beläuft
sich laut Berechnungen der Welternährungsorganisation (FAO) auf jährlich
etwa
13 Millionen Hektar. Dies entspricht ungefähr der Größe Griechenlands.
Deutschlands Wälder mit insgesamt 110.000 Quadratkilometern wären
innerhalb
eines Jahres gerodet. Es bedarf eines couragierten Arbeitsprogramms, um
den
Raubbau an den Wäldern zu stoppen.
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Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB
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11011 Berlin
Tel.: (030) 227 - 72073
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