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Anhörung im Deutschen Bundestag zum Verbraucherinformationsgesetz
Dr. Priesmeier fordert umfassenden gesetzlichen Informationsanspruch

BERLIN, 07.07.2010: Die SPD fordert eine zügige Reform des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG). Die Ergebnisse der von der SPD durchgesetzten Anhörung im Deutschen Bundestag zeigen: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen einfache, auf einen Blick erkennbare Informationen als Grundlage für ihre Konsumentscheidungen. Weil Verbraucher meistens kurzfristig entscheiden, brauchen wir einen Wandel der Informationskultur. Behörden müssen verpflichtet werden, Untersuchungsergebnisse unverzüglich zu veröffentlichen und bei Beanstandungen Namen zu nennen. Die aktive Information der Öffentlichkeit muss zum Regelfall werden.
Wessen Interessen die schwarz-gelbe Koalition vertritt, wurde schon an der Auswahl der Experten für die heutige Anhörung deutlich: Kein einziger Verbrauchervertreter wurde seitens der CDU/CSU und FDP eingeladen. Die Opposition hat dafür gesorgt, dass bei der Anhörung zum Verbraucherinformationsgesetz auch die Interessen der Verbraucher thematisiert wurden.

Wir wollen einen gesetzlichen Informationsanspruch gegenüber Unternehmen und mehr in Transparenz hinsichtlich Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Eigenkontrolle. Wir wollen den Zugang zu Informationen, die eine Überprüfung der ausgelobten Produkteigeneigenschaften und Werbeaussagen ermöglicht. Der Verbesserungsbedarf beim VIG ist offensichtlich. Die SPD-Vorschläge dafür liegen auf dem Tisch. Jetzt muss Ministerin Aigner handeln.
 
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