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Dienstag, 07. Februar 2012
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Agrarpolitik
Der Milchmarkt der Zukunft

Der Milchsektor nimmt innerhalb der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft eine herausragende Stellung ein: Die Bundesrepublik ist der größte Milchproduzent innerhalb der Europäischen Union, weltweit die Nummer fünf. An der Milch hängen in hohem Maße Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in den ländlichen Regionen.
Seit 1984 unterliegt die Milcherzeugung in der Europäischen Union dem Quotensystem. Dieses hat alle ihm zugrunde liegenden Zielsetzungen deutlich verfehlt. Daher gehört es abgeschafft. Es stellt sich nicht die Frage des „Ob?“, wir müssen über das „Wann?“ und vor allem das „Wie?“ sprechen.
Lesen sie hierzu ein Positionspapier von Dr. Priesmeier, MdB und eine Rede vor den Deutschen Bundestag zum Thema.

Politik für die ländlichen Räume, Politik für die Menschen

Verantwortungsvolle Politik muss den Menschen dienen. Die Menschen in den ländlichen Regionen unseres Landes haben wie die Bewohner von Ballungsgebieten ein Recht auf gleichwertige Lebensbedingungen unabhängig von ihrem Alter, egal wo und in welchem Wirtschaftssektor sie tätig sind. Ein ländlicher Raum mit hoher Lebensqualität ist das Ziel unserer sozialdemokratischen Politik Politik für die ländlichen Räume reicht weiter als die klassische Agrarpolitik. Gefragt ist eine Politik, die eine integrierte ländliche Entwicklung unterstützt. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass es auch abseits der Ballungsräume eine bedarfsgerechte infrastrukturelle Versorgung und eine zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur gibt. Auch auf dem Lande müssen die Menschen gut und gerne leben können.
Lesen sie hier die Dokumentation einer Tagung der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema.


SPD-Agrarpolitiker Dr. Wilhelm Preismeier:
Bund und Länder müssen Schaf- und Ziegenhalter bei der Einführung der elektronischen Kennzeichnung unterstützen!

BERLIN, 15.01.2010. Seit dem 1. Januar 2010 müssen neugeborene Schafe und Ziegen neben einer konventionellen Ohrmarke zusätzlich einen Mikrochip tragen - eingebettet entweder ebenfalls in eine Ohrmarke oder einen Bolus.
Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier:
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Bundesregierung verzockt die Zukunft der deutschen Bauern
BERLIN, 24.11.2009. Anlässlich der Vorstellung des Sonderprogramms für die Landwirtschaft durch BMin Ilse Aigner im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt der agrarpolitische Sprecher Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB:

Das geplante Sonderprogramm für die Landwirtschaft und insbesondere das Grünlandmilchprogramm der Bundesregierung sind vollkommen unausgereift und in ihrer Verteilungswirkung verheerend. Darüber hinaus wird das Hilfsprogramm weder eine nachhaltige Wirkung erzielen noch die notwendigen strukturellen Anpassungen in der Milchwirtschaft unterstützen.
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Milch und Abschlachtprämie
Dr. Priesmeier lehnt Bauernverbandsforderung nach Massenschlachtungsprogramm für Kühe ab

DASSEL, 22.07.2009: „Eine Abwrackprämie für Milchkühe wird es mit uns nicht geben“, empört sich der Dasseler SPD-Abgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier. Die Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV), durch eine Massenschlachtung von Kühen den Preisverfall bei der Milch zu stoppen, bezeichnet er als „makaber“. Wer Milchviehalter aus der Staatskasse mit bis zu 500 Euro pro Tier belohnen wolle, habe jeglichen Bezug zu den Verbrauchern verloren. Eine solche Forderung schade dem Image der Landwirtschaft nachhaltig, erklärt der SPD-Agrarpolitiker. Die Öffentlichkeit werde solche Pläne nicht mittragen.
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Agrarministerinnen und Agrarminister von Bund und Ländern erzielen Einigung über Fördergrundsätze
Hilfen für bedrängte Milchviehhalter sollen zügig ausgereicht werden

BERLIN, 30.04.2009. Anlässlich der Sitzung des Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) erklärt der stellvertretende agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier:
Eine schnelle Einigung der Agrarminister und Agrarministerinnen von Bund und Ländern im Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) über wichtige Fördergrundsätze der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) ist dringend notwendig gewesen. Nur so lassen sich zeitnah die Hilfen für die bedrängten Milchviehhalter
politisch abstimmen und dann zügig umsetzen.
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