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Dr. Wilhelm Priesmeier lobt Diskussionsbereitschaft der KWS Saat AG
EINBECK, 08.08.2008. Bei einem Betriebsbesuch in dieser Woche bei der KWS Saat AG in Einbeck hat Dr. Wilhelm Priesmeier (MdB) die Diskussionsbereitschaft des Unternehmens gelobt.
Foto: Betriebsbesuch der KWS Saat AG in Einbeck. © Foto: Einbecker Morgenpost
Im Gegenzug nannte Vorstandssprecher Philip von dem Bussche, den SPD-Politiker „eine Stimme der Region und der Vernunft in Berlin“.
In Einbeck werde Grundlagenforschung für 70 Länder in der Welt geleistet, berichtete der Vorstandssprecher weiter. Deshalb sei es wichtig, dass die Politik die Vorstellungen der KWS zur Forschungsfreiheit kenne.
Priesmeier lobte insbesondere den offenen Umgang des Unternehmens mit Freilandversuchen zu Forschungszwecken mit gentechnisch veränderten Zuckerrüben in Northeim und Wetze. Denn eine Auseinandersetzung über die Gentechnik werde es immer geben. Er verwies auf die Chancen und Perspektiven der Gentechnik in Europa.
Ob gentechnisch veränderte Lebensmittel sinnvoll seien, müsse der Verbraucher entscheiden. Im Bereich der Futtermittel sei allerdings eine gesetzliche Regelung nötig.
Am Ende des Besuchs einigten sich beide Seiten auf einen weiteren regelmäßigen Kontakt. Damit werde das gute Verhältnis gefestigt, sagte Preismeier.
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