Berlin ist immer eine (Bildungs-)
Reise wert
MdB Priesmeier lud 50 Teilnehmer
zur „Tagung für politisch Interessierte“ nach Berlin ein
Berlin – So erfrischend gemischt
von der Altersstruktur her wie die Besucher-Gruppe aus Northeim, Einbeck, Bad
Gandersheim, Kreiensen und Dassel war, war auch deren Programm, das diese 50
Teilnehmer, darunter die Teilnehmer des
Projektes „10 unter 20“ des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck , bei ihrer dreitägigen Informationsfahrt nach Berlin
erlebten. Hierzu hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier
eingeladen.
Am Ankunftstag stand für die
politisch interessierte Gruppe gleich die Besichtigung des Reichstages auf dem
Programm. Von Raul Gonzales (Besucherdienst des Deutschen Bundestages) erfuhren
die Teilnehmer nicht nur Wissenswertes über die Geschichte des
Reichstagsgebäudes bis hin zur heutigen Touristenattraktion mit Glaskuppel und
doppelläufiger Rampe, sondern Gonzales schilderte zudem lebendig die
parlamentarische Arbeit der Fraktionen und Ausschüsse sowie des Plenums. So erfuhren
Priesmeiers Gäste einiges über die Sitzverteilung im Plenarsaal, bei der es
innerhalb der Fraktionsblöcke keine feste Sitzordnung gibt.
Und wenn man sich schon mal am Arbeitsplatz des hiesigen
SPD-Bundestagsabgeordneten Priesmeier befindet, kann man mit ihm auch
direkt vor Ort diskutieren. Ganz aktuell ging es um die
EHEC-Problematik. Kritisch beäugt wurde von Wilhelm Priesmeiers
Info-Fahrt-Teilnehmern die Mitwirkung von Nicht-Mitgliedern bei
Parteientscheidungen, beispielsweise zur Kanzlerkandidatur. Geteilte
Meinung herrschte auch bei den politisch Interessierten des
Priesmeier-Wahlkreises beim Thema „Parteiausschluss von Thilo Sarrazin“.
Die Frage des Ausstiegs aus der Kernenergie hingegen war bei den
Teilnehmern unstrittig. Hier folgten die Infofahrt-Teilnehmer der
SPD-Forderung: Rücknahme der Laufzeitverlängerung und zurück zur alten
rot-grünen Lösung. „Merkels Atompolitik hat die Schwächen und das
Versagen der Regierung und der schwarz-gelben Koalition allen Bürgern
drastisch vor Augen geführt“, unterstrich MdB Wilhelm Priesmeier.
Aufgrund dieses Konsens’ hatten
die Teilnehmer gut Lachen bei dem obligatorischen Erinnerungsfoto mit ihrem SPD-Bundestagsabgeordneten
auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes.
Mit einer Stadtrundfahrt –
orientiert an politischen Gesichtspunkten – wurde tags darauf die
Bundeshauptstadt erkundet. Eine Führung durch die „Gedenkstätte Berliner Mauer“
sowie der Besuch der „Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung“ standen auf dem
Tagesprogramm, das mit einer Schiffsrundfahrt beendet wurde.
Ein Informationsgespräch fand am
Abschlusstag für die Teilnehmer im „Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ) in Berlin-Kreuzberg statt. Dort erfuhren
die Gäste vom Referenten Alexander Skiba Wissenswertes über den Aufbau und die Aufgaben
des BMZ (Abbau von Strukturdefiziten, Stärkung der Zivilgesellschaft) mit
seinen rund 10.000 festen und freien Mitarbeitern. Anschließend ging es zum
Dokumentationszentrum „Topografie des Terrors“, bevor die politisch
interessierte Reisegruppe aus dem Wahlkreis 053 ihre Rückreise Richtung Solling
antrat.
Die Besuchergruppe war sich
abschließend einig, dass die Bildungsfahrt nach Berlin immer eine Reise wert
ist.
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