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Freitag, 18. Mai 2012
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Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein: MdB Wilhelm Priesmeier (r.) mit seiner Info-Fahrt-Besuchergruppe aus dem Wahlkreis in der Kuppel des Reichstagsgebäudes. Berlin ist immer eine (Bildungs-) Reise wert
MdB Priesmeier lud 50 Teilnehmer zur „Tagung für politisch Interessierte“ nach Berlin ein

Berlin – So erfrischend gemischt von der Altersstruktur her wie die Besucher-Gruppe aus Northeim, Einbeck, Bad Gandersheim, Kreiensen und Dassel war, war auch deren Programm, das diese 50 Teilnehmer, darunter die Teilnehmer des Projektes „10 unter 20“ des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck, bei ihrer dreitägigen Informationsfahrt nach Berlin erlebten. Hierzu hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier eingeladen.
Bei der Führung durch das Bundestagsgebäude wurde natürlich auch der Fraktionssaal der SPD besichtigt Am Ankunftstag stand für die politisch interessierte Gruppe gleich die Besichtigung des Reichstages auf dem Programm. Von Raul Gonzales (Besucherdienst des Deutschen Bundestages) erfuhren die Teilnehmer nicht nur Wissenswertes über die Geschichte des Reichstagsgebäudes bis hin zur heutigen Touristenattraktion mit Glaskuppel und doppelläufiger Rampe, sondern Gonzales schilderte zudem lebendig die parlamentarische Arbeit der Fraktionen und Ausschüsse sowie des Plenums. So erfuhren Priesmeiers Gäste einiges über die Sitzverteilung im Plenarsaal, bei der es innerhalb der Fraktionsblöcke keine feste Sitzordnung gibt.

Und wenn man sich schon mal am Arbeitsplatz des hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten Priesmeier befindet, kann man mit ihm auch direkt vor Ort diskutieren. Ganz aktuell ging es um die EHEC-Problematik. Kritisch beäugt wurde von Wilhelm Priesmeiers Info-Fahrt-Teilnehmern die Mitwirkung von Nicht-Mitgliedern bei Parteientscheidungen, beispielsweise zur Kanzlerkandidatur. Geteilte Meinung herrschte auch bei den politisch Interessierten des Priesmeier-Wahlkreises beim Thema „Parteiausschluss von Thilo Sarrazin“. Die Frage des Diskutieren mit MdB Priesmeier vor Ort im Reichstag Berlin Ausstiegs aus der Kernenergie hingegen war bei den Teilnehmern unstrittig. Hier folgten die Infofahrt-Teilnehmer der SPD-Forderung: Rücknahme der Laufzeitverlängerung und zurück zur alten rot-grünen Lösung. „Merkels Atompolitik hat die Schwächen und das Versagen der Regierung und der schwarz-gelben Koalition allen Bürgern drastisch vor Augen geführt“, unterstrich MdB Wilhelm Priesmeier.
Aufgrund dieses Konsens’ hatten die Teilnehmer gut Lachen bei dem obligatorischen Erinnerungsfoto mit ihrem SPD-Bundestagsabgeordneten auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes.

Mit einer Stadtrundfahrt – orientiert an politischen Gesichtspunkten – wurde tags darauf die Bundeshauptstadt erkundet. Eine Führung durch die „Gedenkstätte Berliner Mauer“ sowie der Besuch der „Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung“ standen auf dem Tagesprogramm, das mit einer Schiffsrundfahrt beendet wurde.
Ein Informationsgespräch fand am Abschlusstag für die Teilnehmer im „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ) in Berlin-Kreuzberg statt. Dort erfuhren die Gäste vom Referenten Alexander Skiba Wissenswertes über den Aufbau und die Aufgaben des BMZ (Abbau von Strukturdefiziten, Stärkung der Zivilgesellschaft) mit seinen rund 10.000 festen und freien Mitarbeitern. Anschließend ging es zum Dokumentationszentrum „Topografie des Terrors“, bevor die politisch interessierte Reisegruppe aus dem Wahlkreis 053 ihre Rückreise Richtung Solling antrat.
Die Besuchergruppe war sich abschließend einig, dass die Bildungsfahrt nach Berlin immer eine Reise wert ist.
 
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