Logo
Schaten
Freitag, 18. Mai 2012
Schaten
   Sie sind hier:  Aktuell arrow Archiv arrow Pressearchiv arrow 2008 arrow Priesmeier unterstützt EU-Schulmilch-Programm
PDF Drucken
Priesmeier unterstützt EU-Schulmilch-Programm
Gut für Schülerinnen und Schüler – gut für die Milchbauern

NORTHEIM, 17.12.2008. „Das von der EU-Kommission in diesem Jahr neu aufgelegte Schulmilchprogramm fördert nicht nur die gesunde Ernährung von Kindern und Heranwachsenden, sondern auch die bäuerliche Milchproduktion in Niedersachsen“, sagte soeben der stellvertretende agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier aus Dassel. Deshalb werbe er in dieser Woche mit einem persönlichen Schreiben bei Schulleiterinnen und Schulleitern für das EU-Schulmilch­programm.
Der Anlass: Immer mehr Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, leiden unter Übergewicht, Fehl- und Mangel­ernährung. Nach Angaben der EU-Kommission sind etwa 22 Millionen Kinder übergewichtig und über 5 Millionen Kinder gelten als fettleibig. Geschätzte 400.000 fettleibige Kinder kommen pro Jahr hinzu.
„Das Wissen um eine bessere Ernährung spielt bei der Bekämpfung von Übergewicht und Fettleibigkeit eine wichtige Rolle“, betonte Priesmeier. „Daher sind alle Maßnahmen zu unterstützen, anhand derer sich Kinder bereits in einem frühen Alter gesunde Essgewohnheiten aneignen können.“ Gerade im schulischen Umfeld müssten frühzeitig Maßnahmen ansetzen, um das Bewusstsein für eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu schärfen.
Auf Bundesebene setzt sich die SPD nachdrücklich für die Sensibilisierung zu gesundem Essen und Trinken ein. Seit drei Jahren stellt auf Anregung der SPD-Fachpolitiker das Bundeslandwirtschaftsministerium erhebliche finanzielle Mittel für die Information von Kindern und Jugendlichen bereit. Damit konnte beispielsweise die Initiative „Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT“ ins Leben gerufen werden, die sich zum Ziel gesetzt hat, Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen wirksam zu bekämpfen.
Der Bundestagsabgeordnete sagte: „Neben ihrem hohen gesundheitlichen Stellenwert in unserer täglichen Ernährung ist die Milchproduktion in unserem Agrarland natürlich auch ein wichtiges betriebliches Standbein für viele bäuerliche Familienbetriebe.“ Deshalb werbe er für die Teilnahme möglichst vieler niedersächsischer Schulen am EU-Schulmilchprogramm.
Um die Attraktivität des Programms zu erhöhen, hatte die EU in diesem Jahr die Umsetzungsregelungen vereinfacht und die Palette der förderfähigen Produkte deutlich ausgeweitet. Neu ist auch, dass der Empfängerkreis auf weiterführende Schulen ausgeweitet wird, so dass auch diese Schülerinnen und Schüler in den Genuss der Milchprodukte kommen können.
 
< zurück   weiter >
Schaten