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Freitag, 18. Mai 2012
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Widerstand zahlt sich aus
Dr. Wilhelm Priesmeier begrüßt niedersächsisches Erdkabelgesetz
 

18.10.2007. Dr. Wilhelm Priesmeier begrüßt ausdrücklich den gemeinsam von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) entwickelten Gesetzentwurf für ein niedersächsisches Erdkabelgesetz: „Der politische Druck von Bürgerinitiativen und Kommunen hat wesentlich dazu beigetragen, dass die niedersächsische Landesregierung endlich zur Einsicht gekommen ist“, sagt der Abgeordnete aus Dassel.

Dr. Priesmeier dankt den zahlreichen Bürgerinitiativen für ihr bisheriges Engagement und die gute fachliche Arbeit. Es sei nun wichtig, dass die Betroffenen in die weitere Bauplanung mit einbezogen werden und der Landesregierung dabei genau auf die Finger schauen. Dr. Priesmeier hatte sich bereits seit Mai dieses Jahres gemeinsam mit den SPD-Bundestagsabgeordneten der betroffenen Wahlkreise und in enger Abstimmung mit Bundesumweltminister Gabriel für eine Trassenführung eingesetzt, die die berechtigten Belange der Anwohner berücksichtigt.

„Es ist jetzt an der Landesregierung diesen Prozess voranzutreiben, damit die geplante 380-Kilovolt-Trasse umwelt- und klimagerecht gebaut werden kann“, betont Dr. Priesmeier und weist darauf hin, dass erforderliche Mehrinvestitionen langfristig durch Energieeinsparungen kompensiert werden. „Damit kann einer Zukunftstechnologie zum Durchbruch verholfen werden“, ist sich der SPD-Bundestagsabgeordnete sicher.

Mit Blick auf den Energieversorger e.on, der die unterirdische Verlegung der Leitung aus Kostengründen abgelehnt hatte, stellt Dr. Priesmeier fest:

„Hier kollidieren ganz offensichtlich das Gewinnstreben eines Stromkonzerns mit denen Interessen der Umwelt und denen der Bürgerinnen und Bürger. In solchen Fällen zeigt sich, dass die von der EU-Kommission geplante Entflechtung von Stromerzeugung und -vertrieb und mehr Wettbewerb durchaus sinnvoll sein kann.“


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