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Bad Harzburg nicht aufs Abstellgleis schieben!
Dr. Wilhelm Priesmeier setzt sich für den Erhalt der bestehenden Bahnverbindung in die Kurstadt ein
26.10.2007. Hinweise darauf, daß die Anbindung von Bad Harzburg an den Schienenverkehr zwischen Halle und Hannover gekappt werden könnte, haben den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wilhelm Priesmeier dazu veranlaßt, sich an Verkehrsminister Tiefensee und an die Bahn AG zu wenden.
Priesmeier befürchtet, die Bahn AG werde nur allzu gerne die Argumentation des Landkreises Harz übernehmen, der eine geänderte Linienführung der Regionalexpress-Verbindung Halle - Hannover ab Dezember 2008 fordert, um die Fahrzeiten zwischen den Städten zu verkürzen.
„Ich kann mir vorstellen, daß Bahnchef Mehdorn es sicher reizvoll fände, wieder einmal mit Fahrzeitverkürzungen werben zu können“, äußert der niedersächsische SPD-Parlamentarier in einem Schreiben an die Berliner Repräsentanz der Bahn AG. Eine geringe Zeiteinsparung könne aber nicht die Nachteile für den Fremdenverkehr in und um Bad Harzburg ausgleichen, wenn die Kurstadt „aufs Abstellgleis“ geschoben werde. Darüber hinaus seien auch andere Orte im Harz wie z.B. Braunlage von der nicht hinnehmbaren Forderung des Harzer Kreistages betroffen.
In gleicher Angelegenheit hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Post erhalten. Auch er solle - so Dr. Priesmeier - seinen Einfluß geltend machen, daß sich das Bahnangebot für Bad Harzburg nicht verschlechtere.
„Dies wäre für eine Kur- und Fremdenverkehrsstadt wie Bad Harzburg und den gesamten Tourismus im Oberharz nicht hinnehmbar“ stellt der Abgeordnete abschließend fest.
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