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Freitag, 18. Mai 2012
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Weltraumforschung made in Niedersachsen geht weiter
Dr. Priesmeier setzt sich erfolgreich für das MpAe ein


23.10.2003. Gute Nachrichten gab es kürzlich für die Weltraumforscher des Max-Planck-Instituts für Aeronomie (MpAe) in Katlenburg-Lindau (Kreis Northeim). Quasi in letzter Minute konnte ein fast schon gescheitert geglaubtes Projekt doch noch gerettet werden.
Die NASA hatte die Wissenschaftler aus Südniedersachsen ausgewählt, die Kamera für die Mission DAWN zu bauen, welche zwei große Asteroiden anfliegen und untersuchen soll. Die Mission ist von großer Bedeutung für die internationale Weltraumforschung. Doch um ein Haar hätte DAWN schon lange vor dem geplanten Start im Jahr 2006 abgesagt werden müssen. Der Grund: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sah sich nicht im Stande, die Finanzierung des Vorhabens verbindlich zuzusagen.

Die Forscher des MPAe wandten sich an den Bundestagsabgeordneten Dr. Wilhelm Priesmeier, der sich bereits in der Vergangenheit erfolgreich für das Institut eingesetzt hatte. Priesmeier intervenierte persönlich bei Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn – mit Erfolg: Die Ministerin machte die Angelegenheit zur Chefsache, die Finanzierung des Forschungsprojektes konnte sichergestellt werden.

Die frohe Kunde erreichte MPAe-Projektleiter Dr. Horst Uwe Keller nahe der amerikanischen Hauptstadt Washington auf einer Vorbereitungskonferenz für die DAWN-Mission. Der Wissenschaftler dankte Dr. Priesmeier für seinen Einsatz: „Diese Entscheidung ist von nicht zu unterschätzender Tragweite für die Planetenforschung in Deutschland und insbesondere für unser Institut.“

Dr. Priesmeier kommentierte den Erfolg augenzwinkernd: „Natürlich bin ich froh, dass ich einem der wichtigsten Forschungsinstitute in meiner Heimatregion Südniedersachsen zum wiederholten Male helfen konnte. Das ist meine Aufgabe als Wahlkreisabgeordneter. Aber auf Bundesebene liegt der Schwerpunkt meiner Tätigkeit eigentlich mehr auf dem Feld der Agrarpolitik. Vielleicht sollte man mittelfristig da mal über eine Zusammenarbeit nachdenken: ‚Schweine im Weltall‘ wäre sicherlich ein Projekt, das die Menschen in aller Welt begeistern könnte.“
 
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