Aus der Region

Willkommen im Wahlkreis
Das ist mein Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode: Eine Region zwischen Hannover und Göttingen, landschaftlich mit Harz und Solling als Höhenzüge und den Städten Goslar, Einbeck, Osterode und Northeim – wunderschön und eher ländlich geprägt.
Strukturdaten und Informationen, etwa zur Bevölkerungsprognose, Demografie, Beschäftigung, Humanpotenzial, Siedlungsentwicklung, Wirtschaft und Einkommen, Gemeindefinanzen und Einkommensteuer in den niedersächsischen Landkreisen finden Sie im Bereich Wahlkreisdaten.
 
In meinem Wahlkreis spüren die Menschen die Folgen des demografischen Wandels immer deutlicher. Schon jetzt gibt es starke Tendenzen zur Abwanderung im Harzer Raum. Die Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor sind schlecht bezahlt, im produzierenden Gewerbe kaum noch vorhanden. Das ist charakteristisch für die südniedersächsische Region. Themen, wie die soziale Sicherung und Gemeinschaft sowie leider auch Arbeitslosigkeit sind hier besonders wichtig.    

Das alles stellt uns vor große Herausforderungen. Wir wollen unsere Region wieder voran bringen und die Lebensqualität sichern und verbessern. Daran arbeite ich arbeite als Abgeordneter im Deutschen Bundestag ebenfalls. Im Juni 2012 habe ich für die SPD-Bundestagsfraktion das Positionspapier "Gutes Leben, Gute Innovationen, Gute Arbeit. Eine effektive und effiziente Politik für ländliche Räume"erstellt. Sozialdemokratische Politik für ländliche Räume bedeutet, dass wir in die Menschen investieren wollen. Gute Arbeit, attraktive Lebensbedingungen und Innovationen sind für eine zukunftsorientierte Entwicklung ländlicher Räume wichtig. Die SPD wird unsere Region dabei unterstützen. Unsere Politik ist eine integrierte und integrierende Politik für ländliche Räume. Wir setzen auf Engagement und Kooperation mit allen Akteuren in ländlichen Räumen. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, was für ihre Region gut ist.

Dies gelingt uns zum einen, wenn wir die regionale Wirtschaft stärken. Das gelingt uns zum anderen, wenn wir
        • Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den ländlichen Räumen sichern und ausbauen,
        • kleine und mittlere Unternehmen stärken, damit sie wettbewerbsfähig bleiben,
        • in die Qualifikation der Menschen investieren,
        • einen effizienten Wissenstransfer organisieren und die Informations- und Kommunikationsstruktur ausbauen,
        • Wirtschaftskraft in ländlichen Räumen halten sowie
        • die Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsbeteiligten, den Städten, den Landkreisen und den Regionen weiter fördern und unterstützen.
Unter Lebensqualität verstehe ich vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. Lebensqualität bedeutet für mich auch
        • Wertschätzung und Anerkennung der regionalen Besonderheiten,
        • kulturelle Vielfalt,
        • attraktive und vielfältige Landschaften,
        • Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und
        • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Diese Ziele möchte ich erreichen – damit die Lebensqualität in unserer Region weiter steigt. Dafür wollen wir neue Finanzierungsprogramme entwickeln, etwa Regionalfonds. Und dabei die Menschen mit ihren Ideen und Potenzialen einbinden.
Förderprogramme müssen ausreichend Spielraum für die Regionalen Besonderheiten eröffnen. So erhalten wir auch die Vielfalt der ländlichen Räume – und vermeiden einen Einheitsbrei.
Die beiden Gemeinschaftsaufgaben von Bund und Ländern Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) wollen wir zu einem wirksamen Instrument für die Entwicklung der ländlichen Räume weiter entwickeln. Wir wollen die GRW und GAK so ausrichten, dass das gesamte Spektrum der europäischen Fördermöglichkeiten national gegenfinanziert werden kann. Doppelförderungen wollen wir dabei ausschließen.

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