„Es lohnt sich, Zeit für die Familie zu haben!“

Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks und Wilhelm Priesmeier (SPD) informieren über aktuelle Familienpolitik
 
Es lohnt sich, Zeit für die Familie zu habenNortheim, 08.07.2015 – „Für die SPD ist die Familienpolitik ist ein wichtiges und aktuelles Thema. Das Rollenverständnis von Frauen und Männern hat sich in unsere Gesellschaft gewandelt und damit müssen wir uns auseinandersetzen. Heute Abend wollen wir vorstellen, was wir als SPD in den Koalitionsvertrag eingebracht und umgesetzt haben“, führte der hiesige Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier in die Diskussionsveranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion „Moderne Familienpolitik für eine geforderte Generation – Auf dem Weg zur Familienarbeitszeit“ ein.
Auch Gudrun Borchers als stellvertretende Landrätin wies darauf hin, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Thema im Kreis und in den Kommunen sei. Sie forderte dazu auf, die Diskussion dazu noch stärker in die Gesellschaft zu tragen. „Info- und Diskussionsveranstaltungen, wie heute in der Stadthalle Northeim, tragen sehr gut dazu bei“, betonte Borchers.
Die Kernthemen der Sozialdemokratie habe man in Northeim immer im Fokus, erklärte SPD-Kreistagsabgeordneter Simon Hartmann. „So wie genau vor einem Jahr die Rentenpolitik hat heute die Familienpolitik alle Generationen hier in der Stadthalle versammelt.“ Ebenso wie Wilhelm Priesmeier freute sich Hartmann, dass auch die „geforderte Generation“, also Eltern mit kleinen Kindern, an diesem Abend vertreten sei.
 
Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks und Wilhelm Priesmeier (SPD) informieren über aktuelle FamilienpolitikCaren Marks, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, informierte die mehr als 60 Gäste der Veranstaltung über den Wandel des Rollenverständnisses in den Familien, die Neuerungen in der Familienpolitik und die neuen Instrumente, die es zur Unterstützung der „geforderte Generation“ gibt.
 
Die Generation der Dreißig- bis Vierzigjährigen lebt unter dem Druck vieles gleichzeitig meistern zu müssen: Erwerbstätigkeit, Kinder, Hausbau und eventuell auch schon die Pflege der Eltern. Sie befindet sich in der „rushhour“ des Lebens. „Neben finanziellen Hilfen möchten diese Familien vor allem eines: Sie wünschen sich Zeit für die Familie“, erklärte die Familienpolitikerin Marks. „Heute möchten die jungen Paare eine partnerschaftliche Arbeitsteilung leben, gleichzeitig möchten junge Väter und Mütter Zeit mit ihren Kindern verbringen und nicht erst als Großeltern mit ihren Enkelkindern“, berichtet Caren Marks lebensnah. Aufgabe der Politik sei es, diese gewünschte Partnerschaftlichkeit zu unterstützen. „Mit der Einführung des ElterngeldPlus, das am 1.7.2015 in Kraft getreten ist, und der Flexibilisierung der Elternzeit erfüllen wir diesen Wunsch. Wenn sich beide Eltern um das Kind kümmern, bekommen sie durch den Partnerschaftsbonus noch vier zusätzliche Elterngeldmonate“, erklärt Caren Marks. Obwohl das ElterngeldPlus erst seit dem 1.7.2015 beantragt werden kann, ist schon jetzt die Nachfrage sehr groß. „Ich bin überzeugt davon, dass es ein genauso großer Erfolg wird, wie das bisherige Elterngeld, denn es wird dazu beitragen, dass die „geforderte Generation“ mehr zeitliche Spielräume zur Verfügung hat“, schloss die SPD-Familienpolitikerin ihren Vortrag.
 
Als Nutznießerin des Elterngeldes bekannte sich Katharina Franzke, die als berufstätige Mutter und in ihrer Funktion als Geschäftsführerin von „Wohnen in Northeim GmbH“ aus ihrer Sicht die Anforderungen an eine konkrete Familienpolitik vor Ort schilderte. Sie stellte heraus, dass es maßgeblich von der Akzeptanz der Arbeitgeber abhängt, ob flexible Arbeitszeitmodelle funktionieren können. Doch auch der Arbeitnehmer müsse signalisieren, welches Modell er umsetzen möchte. In ihrer Funktion als Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Northeim zeigte Katharina Franzke zudem auf, wie wichtig Netzwerke für Familien sind, um sich gegenseitig zu unterstützen.
Veranstaltung "Moderne Familienpolitik für eine geforderte Generation - Auf dem Weg zur Familienarbeitszeit"Themen der anschließenden Diskussion waren die Herausforderung für junge Mütter gesellschaftliche Akzeptanz für das jeweils gewählte Familienmodell zu finden ebenso wie die Sensibilisierung der Wirtschaft für Arbeitszeitmodelle gerade im ländlichen Raum. Appelle an die kinderentwöhnte Gesellschaft und Lösungsvorschläge wie Home-office-Arbeitsplätze rundeten die Diskussion ab.
 
„Mit unserer konstruktiven Familienpolitik werden wir auch zukünftig daran arbeiten, die Lebensqualität der Familien in unserer Gesellschaft zu verbessern“, schloss Wilhelm Priesmeier diese interessante und informative Veranstaltung.
 
 
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