Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung dringend weiter reduzieren

Agrarsprecher Priesmeier (SPD) fordert einheitlichen Rechtsrahmen
 
30072015 PM Antibiotikaeinsatz dringend reduzieren
Region, 30.07.2015 – „Die von der Pharmaindustrie abgegebene Antibiotikamenge hat sich laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in 2014 um 15 Prozent zum Vorjahr verringert. Dies reicht jedoch bei weitem nicht aus“, erklärt der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete, Wilhelm Priesmeier.
 
„Zwar sinkt der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung. Die Mengen und die Therapiehäufigkeit sind aber immer noch viel zu hoch. Unser ehrgeiziges Ziel ist: der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung muss mittelfristig um 50 Prozent sinken. Zentral hierfür sind ein guter Hygiene- und Gesundheitszustand der betroffenen Tierbestände und ein besseres Betriebsmanagement“, führt Priesmeier aus.
 
Als besorgniserregend empfindet Agrarexperte und Tierarzt Priesmeier den Anstieg des Einsatzes von Reserveantibiotika. „Das sind Antibiotika, die für die Therapie im Notfall beim Menschen besonders bedeutend sind (Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation). Hier muss klar geregelt werden, dass Reserveantibiotika in der Tierhaltung nur im äußersten Therapienotstand eingesetzt werden dürfen. Ein einheitlicher Rechtsrahmen für die Tiergesundheit – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – ist nötig und muss dringend vorangetrieben werden“, fordert Priesmeier abschließend.

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