Wechsel bei den Harz-Weser-Werkstätten Osterode

 MdB Priesmeier dankt Geschäftsführer Lorbacher und freut sich auf Zusammenarbeit mit Hartmann

Mit Christoph Lorbacher und Ditmar HartmannOsterode, 26.03.2014 – Ein Ende hat auch immer einen Anfang. Vor kurzem besuchte MdB Wilhelm Priesmeier die Harz-Weser-Werkstätten (HWW) in Osterode, um nicht nur den seit dem 1. März alleinigen neuen Geschäftsführer, Ditmar Hartmann, kennenzulernen, sondern auch um Abschied vom einstigen Leiter der Werkstätten, Christoph Lorbacher, zu nehmen. Lorbacher führte Ditmar Hartman noch zwei Monate in sein neues Amt ein, bevor er nun mit 60 Jahren in den Vorruhestand geht. „Wir haben in den vergangenen Jahren immer gut zusammengearbeitet, und es war mir immer eine Freude, die Harz-Weser-Werkstätten zu besuchen“, resümierte Wilhelm Priesmeier die gemeinsame Zeit, was Lorbacher nur bestätigen konnte.

Parallelen in der Vita entdeckte der neue Geschäftsführer Ditmar Hartmann mit Wilhelm Priesmeier: beide kommen ursprünglich aus der Landwirtschaft. Der ursprünglich studierte Theologe Hartmann entdeckte aber auch sein Interesse für die Betriebswirtschaft, arbeitete in Unternehmensberatungen und war zudem im Krankenhausbereich tätig, bevor der 53-Jährige nun die Geschäftsführung der Harz-Weser-Werkstätten Osterode übernahm. Von Wilhelm Priesmeier wollte der HWW-Geschäftsführer nicht nur dessen politische Laufbahn, sondern auch seine Meinung zu verschiedensten Themen wissen. So wurde über den demografischen Wandel in der Region gesprochen, den man laut Priesmeier mit den Programmen „Stadtumbau“ und „Soziale Stadt“ begleiten, aber nicht aufhalten könne. Auch die Kürzung der Eingliederungsmittel wurde thematisiert.
Mit Tobias Stöber, Werkstattleiter der HWW Northeim, Karsten Dannenberg, HWW Osterode, Christoph Lorbacher und Ditmar HartmannDie Harz-Weser-Mitarbeiter erlebten hautnah, dass diese Menschen, die zuvor mit niedrigschwelligen Angeboten aus ihrer Situation herausgeholt wurden, wieder in ihr vorheriges Dasein zurückgefallen sind. „Die Kürzung hat zur Folge, dass bestimmte Menschen gar nicht mehr erreicht werden“, so Priesmeier, der mit den Harz Weser-Verantwortlichen übereinstimmte, dass zukünftig dieses Problem gemeinsam von Politik und sozialen Einrichtungen gelöst werden muss. „Es hat sich zudem herausgestellt, dass das bisherige System der Projektförderung nicht zielführend ist. Doch zukünftig wird es aufgrund der Verpflichtung, weder auf Bundes- noch auf Landesebene keine neue Schulden zu machen, nicht einfacher werden, Sozialpolitik effektiv zu gestalten. Deshalb ist der direkte Austausch mit den Betroffenen besonders hilfreich und wichtig“, so Priesmeier abschließend.
 

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