SPD-Agrarsprecher Wilhelm Priesmeier:

„Das ist der Anfang vom Ende des Lohndumpings in der deutschen Fleischbranche“
 
21012014 PM MindestlohnBerlin, 21.01.2014 - „Die Fleischbranche muss aus den Negativschlagzeilen heraus und zeigen, dass sie auch anders, nämlich fairer und anständiger mit ihren 80.000 Beschäftigten umgehen kann“. Das erklärte der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Wilhelm Priesmeier in Berlin. „Es wurde Zeit, dass sich die Fleischbranche mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der Frage des Mindestlohnes geeinigt hat“, sagte er auf der Mitgliederversammlung des Bundesmarktverbandes Vieh und Fleisch in Berlin, der die Interessen der deutschen Fleischwirtschaft vertritt. Priesmeier begrüßte die Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), die Fleischbranche in das Arbeitnehmersendegesetz aufzunehmen.
„Dann kann der Mindestlohn zum 1. Juli in Kraft treten, und es gelten für alle Unternehmen die selben Lohnuntergrenzen“, betonte er. Wichtig ist für Priesmeier in diesem Zusammenhang auch, den Werkvertrags-Beschäftigten aus Rumänien und Bulgarien in den Schlachthöfen feste Jobs zu den vereinbarten tariflichen Bedingungen zu geben und ganz auf das Auslagern von Tätigkeiten an Subunternehmen zu verzichten. Angesichts der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf EU-Ebene, die für diese Länder seit dem 1. Januar gilt, sei dies jetzt dringend geboten.
 
Für Angestellte in der Fleischbranche gilt ab 1. Juli ein Mindestlohn von 7,75 Euro je Stunde. Bis 2016 soll der Stundenlohn schrittweise auf 8,75 Euro steigen.

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