Es geht nur miteinander!

Fusion mit Vienenburg bestimmte Rede von OB Dr. Junk beim Neujahrsempfang
 
Rede von OB Dr. Junk beim Neujahrsempfang in GoslarGoslar, 13.01.2014 – „Goslars Oberbürgermeister Dr. Junk hat richtige und deutliche Worte gesprochen. Ich denke, die Stadt ist nun auf einem guten Weg und wird zukünftig gemeinsam mit Vienenburg ihr Potenzial positiv einzusetzen wissen“, sagte Wilhelm Priesmeier im Anschluss des Neujahrsempfangs der Stadt Goslar in der Kaiserpfalz. Die Fusion mit der Stadt Vienenburg war das bestimmende Thema der
Neujahrsrede. „Es geht nicht nebeneinander und schon gar nicht gegeneinander, es geht nur miteinander“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Junk. Beide Stadträte haben die mit Abstand größte Kommunalfusion in Niedersachsen seit den 1970-er Jahren beschlossen, sodass nun sechs Orte mit über 10.000 Bürgern hinzugekommen sind. Jetzt müsse die große und spannende Aufgabe des Zusammenwachsens bewältigt werden und das gehe nur miteinander, so Junk. Goslars Oberbürgermeister dankte vor allem Vienenburgs einstige Bürgermeisterin Astrid Salle-Eltner für 18 Monate intensiver, guter und erfolgreicher Zusammenarbeit. Am 9. März wird der gemeinsame Stadtrat mit 42 Ratsmitgliedern gewählt werden.
 
Goslar habe vieles im Jahr 2013 erreicht. Der Oberbürgermeister ist stolz, dass es erstmals seit 16 Jahren eine schwarze Planzahl im Ergebnishaushalt geben wird. Für 2014 sieht er die Grundstücksnutzung der drei Hektar großen Fläche in unmittelbarer Nähe zur Kaiserpfalz, die Rathaussanierung , das Gelände am Fliegerhorst sowie das Odeon-Theater als wesentliche Aufgaben an. Für alles gelte zwar „ohne Moos, nix los“, doch unterstrich Dr. Junk, dass die Stadt kein Wirtschaftsunternehmen sei, sondern als Stadt Goslar die Balance gewahrt werden müsse zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen , die die Menschen einer Stadt haben. „Und dazu gehört ganz sicher auch die Kultur“, so OB Junk.
 
Den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Ehrenamtspreis der Tessner-Stiftung für besonderes bürgerschaftliches Engagement erhalten in diesem Jahr Ilsabe Fließbach aus Vienenburg (2500 Euro) und die Arbeitsgemeinschaft der sog. MINT-Fächer des Christian-von-Dohm-Gymnasiums (7500 Euro). Ilsabe Fließbach ist seit 60 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz engagiert und seit 40 Jahren die Seele der Altenbegegnungsstätte Vienenburg. In den Arbeitsgemeinschaften des CvD beschäftigen sich Schüler außerhalb des Unterrichts - unterstützt von ihren engagierten Lehrern - mit naturwissenschaftlichen Fächern. Diese Forschungsergebnisse werden seit Jahren bei Wettbewerben mit zahlreichen Bundessiegen belohnt.
 
Krönender Abschluss des Neujahrsempfangs der Stadt Goslar ist die Bekanntgabe der Kaiserringträgerin. Wiebke Siem, Bildhauerin und Objektkünstlerin aus Berlin, wurde als Preisträgerin 2014 von der Jury ausgewählt. Siems Werke wurden national als auch international ausgestellt, u.a. im Guggenheim Museum, New York, oder in der Kunsthalle Hamburg. Die 59-Jährige wird den Kaiserring am 11. Oktober 2014 in Goslar entgegennehmen. Der Goslarer Kaiserring ist einer der weltweit renommiertesten Preise für moderne Kunst. Er wird seit 1975 verliehen. Preisträger waren z.B. Joseph Beuys, Gerhard Richter, Nam June Paik oder Christo.
 
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