„Die Hofabgabeklausel ist nicht mehr zeitgemäß“

MdB Priesmeier trifft sich mit Vertretern des Arbeitskreises „Hofabgabeklausel“
 
Treffen mit Vertretern des Arbeitskreises „Hofabgabeklausel“: Heinrich Eickmeyer, Dietrich Hugenbergund Martin PröttMarkoldendorf, 19.02.2014 – „Wer sein Leben lang in die landwirtschaftliche Alterskasse eingezahlt hat, hat einen Rentenanspruch – unabhängig von der Frage, ob er seinen Hof abgibt oder nicht. Die Hofabgabeklausel ist nicht mehr zeitgemäß“, erklärte der Agrarsprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wilhelm Priesmeier, vor kurzem in einem Gespräch mit den Vertretern des Arbeitskreises „Abschaffung der Hofabgabeklausel“, Heinrich Eickmeyer, Dietrich Hugenberg und Martin Prött.

„Die Neugestaltung der Hofabgabeklausel steht ganz oben auf unserer agrarpolitischen Prioritätenliste und ist deswegen im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist die Abschaffung der Hofabgabeklausel eine zentrale Gerechtigkeitsfrage, denn nur noch für ein Drittel der Betriebe findet sich überhaupt ein Hofnachfolger“, erklärt Priesmeier weiter.
Zahlreiche Verbände und Vereinigungen beschäftigen sich mit der Zukunft der Hofabgabeklausel. Immer wieder tauchen Forderungen nach zwanzig- oder mehrprozentigem Rentenabschlag bei nicht erfolgter Hofabgabe auf. „Diese entbehren allerdings jeder seriösen Grundlage und verschleiern durch ihre Unbedachtheit den Ernst der Lage. Aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion geht es hier nicht um das Feilschen auf einem Basar. Wir wollen die komplette Abschaffung der Hofabgabeklausel, denn nur so lässt sich der drohenden Altersarmut der Betroffenen effizient entgegenwirken“, erklärt Priesmeier abschließend.

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