Priesmeier: „Netze müssen intelligent gemacht werden - HGÜ-Technik ist ein Muss“

SPD-Politiker im Gespräch mit der BI „Pro Erdkabel“
Gespräch mit der BI „Pro Erdkabel“Heckenbeck, 29.11.2013 – „Meine Position ist seit 2007 klar. Daran hat sich nichts geändert. Dort, wo es notwendig ist, müssen die Leitungen eingegraben werden. Die Technik ist in den vergangenen sieben Jahren vorangeschritten, sodass ich den Ausbau Wahle-Mecklar in der jetzigen Form mit Wechselstrom für überflüssig halte. Insgesamt müssen wir die Notwendigkeit der großen Leitungen reduzieren, indem wir die Netze intelligenter machen. Dazu gehört auch, Offshore-Energie speicherfähig zu machen“, sagte der SPD-BundestagsabgeordneteWilhelm Priesmeier in einem Gespräch mit der Bürgerinitiative „Pro Erdkabel – Ab in die Erde“. Im Dorfgemeinschaftshaus Heckenbeck stellte sich Priesmeier über zwei Stunden lang den Fragen der fast 30 Mitglieder.
 
Ortsvorsteherin Ricarda Polzin erklärte die Forderung der BI: „Wir sind für den Netzausbau, aber als Erdkabel und zwar mit HGÜ-Gleichstrom-Technik!“ Doch die angedachten Trassen seien 2009 unter dem Enlag (Energieleitungsausbaugesetz), das 2011 durch das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) abgelöst wurde, erarbeitet worden. Es sei deshalb nicht zu verantworten, dass der Netzausbau aufgrund des Fortschritts weiterhin durch Megamasten undWechselstromtechnik erfolgen solle, so Polzin. Das sei schädlich für Menschen und Umwelt, meint die BI.

Wilhelm Priesmeier unterstrich, dass Deutschland die Energiewende nicht alleine umsetzen kann. Bis 2022 müsse die nachhaltige Versorgung mit Energie sichergestellt sein – und das geschehe in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern. „Im Hinblick auf die Verhandlungen zum Koalitionsvertrag habe ich mehr erwartet, indem das bürgerschaftliche Engagement hätte mehr einbezogen werden müssen“, so Priesmeier, der den Bürgerinitiativen eine hohe Fachkompetenz zuschreibt. Auch für den SPD-Bundestagsabgeordenten, der sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Thema auseinandergesetzt hat, ist es offensichtlich, dass der technologische Fortschritt die Technik überholt hat: „Es ist deshalb nicht sinnvoll, nur weil der Planungsstand fortgeschritten ist, dass die Politik diese Pläne nicht mehr anrührt“. Priesmeier wird deshalb versuchen, über verschiedene Kanäle der Forderung der BI in Berlin Gehör zu verschaffen. Den Mitgliedern der Bürgerinitiative rät er, weiterhin den Druck in der Öffentlichkeit aufrecht zu halten. 
 
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